© 2008 Philipp Fankhauser
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Fankhauser singt mit einer Stimme, die zu den besten Europas zählt!
Traditionell, akustisch und bewußt ungeschminkt kommt "So damn' cool", das seit 1989 inzwischen achte Album des Schweizers Philipp Fankhauser daher, das im März und April 2003 an insgesamt drei Abenden live mitgeschnitten wurde. Phillip Fankhauser, bekannt durch die Checkerboard Bluesband und seine Zusammenarbeit mit Johnny Copeland in den 90er-Jahren, spielt akustische Gitarre und singt. Am Bass kein Geringerer als der aus Oakland, Kalifornien stammende Richard Cousins, langjähriger Wegbegleiter von Robert Cray. Für den nötigen Druck am Drumset ist Tosho Yakkatokuo zuständig, der nach einer längeren Pause wieder zu den Bandmitgliedern zählt. Zu den insgesamt 13 Audio-Tracks kommen noch drei Video-Tracks dazu; insgesamt vier Titel stammen aus der Feder Fankhauser's, das Gros bilden Coverversionen von Big Bill Broonzy, Jimmy Rogers, Johnny Copeland, Jimmy Witherspoon, Lightnin' Hopkins und anderen. Fankhauser singt mit einer variablen, rau-rauchigen, absolut überzeugenden Stimme, die zu den besten Europas zählt. Nett ist, dass er sich dazu bekennt (und somit ganz gut damit leben kann) und man es fast von ihm erwartet, dass es "mal mit den Fingern nicht so gut klappt", wie er sein Gitarrenspiel selbst bezeichnet. Dem Feeling und der Spielfreude dieses Live-Albums tut dies in keinster Weise einen Abbruch. Einer trendigen und sinnvollen Idee folgend, hat man zusätzlich drei Video-Tracks veröffentlicht, die das Trio beim Auftritt in der Berner Mahogany Hall im April 2003 zeigen (allerdings wäre eine zweite Kamera für mehr visuelle Spannung durchaus wünschenswert gewesen). Zu erhalten ist das empfehlenswerte, im Pappcover vorliegende, geschmackvoll gestaltete Album direkt über die Website von Philipp Fankhauser. Rudi Steinke, www.bluesbox.de |

