The hardest working Blues Band in Switzerland bringt eine Live CD heraus. Fankhauser hat fünf Konzerte mitgeschnitten und das Beste daraus veröffentlicht. An Schlagzeug und Bass sind alte Kämpen wie Tosho Yakkatokuo und Richard Cousins, der seine Sporen bei Robert Cray abverdient hat, als eine der dichtesten Rhythm-Sections der Schweiz. Oder gar europaweit?
Philipp hat sich am Gesang massiv weiter entwickelt und braucht keine Vergleiche mehr zu scheuen. Sein Gitarrenspiel ist einfach, aber nie simplifizierend. Er holt auch da das Optimum an Feeling heraus und scheut auch nicht vor einer währschaften Country-Nummer zurück (I'm so lonesome I could cry). Keine Scheuklappen, sondern reines Bluesfeeling sind angesagt.
Dies ist ein Notizbuch einer Band die auf Achse ist; unverfälscht, kräftig und tief empfunden. Der Sound ist für eine Low-budget Produktion extrem klar und rundum eine Freude! Das reicht auch ohne Schweizer Bonus zu einer 5 (von 5). Das Album macht einfach Spass!
Bellinzona Blues Festival 2003
Philipp Fankhauser als Highlight!
Mit der Philipp Fankhauser Blues Band, die als Ersatz für Clarence Spady eingesprungen war, folgte bereits das Highlight des Abends.
Die wohl tighteste Rhythm Section der Schweiz, verstärkt durch Hendrix an der Hammond, bot ein beinhartes Fundament für die einfachen, aber niemals simplen Gitarrenlicks von Fankhauser.
Er ist in den letzten Jahren auch gesanglich stark gereift und seine charismatische Ausstrahlung, gepaart mit humorvollen Ansagen, liessen dieses Konzert zu einem wahren Leckerbissen werden.
Cla Nett, www.jazznmore.ch
Nächster Artikel